Kindergarten-Konzepte
© matka_Wariatka - Fotolia.com

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Bei der Frage, welches der vielen verschiedenen pädagogischen Kindergartenkonzepte, das richtige für Kinder ist, scheiden sich die Geister. Sicherlich sind die Antworten auf diese Fragen ebenso vielfältig wie das Angebot an Konzepten und die mannigfaltigen Begabungen und Eigenschaften eines jeden Kindes. 

Sicherlich liegt es zunächst nahe ein Kind im Städtischen oder Gemeindekindergarten unterbringen zu wollen. Diese Einrichtungen des öffentlichen Rechts geben sich ihr pädagogisches Konzept meist selbst und so sollten sie von Eltern immer genau unter die Lupe genommen werden. Um den Neuerungen auf dem Gebiet der Pädagogik gerecht zu werden, versuchen auch die öffentlichen Kindergärten Reformen wie Freispiel, altersgemischte Gruppen und ähnliches im jeweiligen Kindergarten umzusetzen. Bei dieser Kindergartenform ist die Partizipation der Eltern allerdings sehr gering und beschränkt sich auf die Wahl des Elternbeirats, oder der Teilnahme an Elternabenden. 

Bei kirchlichen Trägern ist es nicht zwangsläufig nötig, dass Eltern oder Kindern Gemeindemitglieder sind, der meist christliche Inhalt pädagogischer Konzepte ist hier allerdings im Vordergrund. Gemeinsame Bibelstunden sind hier ebenso an der Tagesordnung wie der Besuch von Gottesdiensten und das morgendliche Gebet. 

Ein alternativer pädagogischer Ansatz wurde von der italienischen Pädagogin Maria Montessori (1870-1952) begründet. Die sogenannte Montessori-Pädagogik beschäftigt sich mit der Frage, wie die Selbstständigkeit des Kindes am besten gefordert werden kann. Erreicht wird dies durch Spielmaterial, welches an den kindlichen Forschungsdrang appeliert, Stillzeiten und gemeinsame Mahlzeiten, die Sozialkompetenz lehren sollen, sowie eine observierende Distanz der Kinderbetreueer, die eigenständiges Lernen fördern soll. Der Begriff “Montessori-Kindergarten” ist rechtlich geschützt und ErzieherInnen müssen eine spezielle Ausbildung absolvieren, um ihre Tätigkeit ausüben zu dürfen. Die Gruppengröße dieser Kindergärten ist meist niedriger als in staatlichen, oder kirchlichen Einrichtungen. Dies kann eventuell schüchternen, oder in der Entwicklung gehinderten Kindern zu Gute kommen.


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