Weisheit
März 5th, 2010“Die Realität zerstört die Wahrheit.”
(Peter Bichsel am 5.3.2010 in Thun)
“Die Realität zerstört die Wahrheit.”
(Peter Bichsel am 5.3.2010 in Thun)
Minutengedichte,
betrachtet bei Lichte,
gibt’s, wenn Gedanken
um Reime sich ranken.
Inhalt egal.
Versuch’ es doch mal!
Wally will Futter.
Xammi nur staunt.
Und weil die Mutter
heut ganz gut gelaunt,
wirft sie ein Werkel
und braucht dafür nur
eine Minute!
Ja, schaut auf die Uhr!!!!
Erst in vier Jahren
ist’s wieder soweit;
verbringt mit Ski fahren
mein Mann seine Zeit.
Erst in vier Jahren
läuft wieder der Sport
vor allem andern
was läuft hier vor Ort.
Erst in vier Jahren,
ich hoffe, es stimmt,
weil sonst vor der Glotze
die Glut hier verglimmt.
(Ups! Oje! Nein,
ganz so schlimm ist es nicht!
Doch muss es sich reimen,
sonst wird’s kein Gedicht!)
PS: Futter für Wally ![]()
Einfach mal drauflos zu schreiben
lasse ich mich hier nun treiben,
ohne Sinn und ohne Zweck,
dass mich irgendwer entdeck’.
Nur ganz kurz, nur fünf Minuten.
Eigentlich muss ich mich sputen.
Fünf Minuten sind nicht viel
für ein Gedicht ganz ohne Ziel,
doch es reicht den grauen Zellen
sich doch wieder mal auf schnellen
Wegen durch das Hirn zu blasen…
Manchmal hab’ ich solche Phasen.
![]()
Nun ja, ich habe mich in letzter Zeit hier ein bisschen rar gemacht. Und das wird wohl auch so bleiben, denn irgendwie hat mich die Lust auf diese regelmässigen Sonntagskritzeleien verlassen. Viel lieber möchte ich wieder mal etwas Neues probieren. Leider wiss ich nur noch nicht, was das genau sein wird. Da sich zur Zeit bei uns alles ein bisschen im Umbruch befindet, was uns beiden sehr viel Energie abfordert, möchte ich meine Zeit und Kraft lieber in den Ausbau unserer Projekte stecken als in ein “Pflichtschreiben” ohne richtigen Inhalt und Zweck.
Gut, ihr seid natürlich Inhalt und Zweck - Freunde zu haben ist etwas vom Wichtigsten im Leben und man sollte sie nicht beiseite schieben oder vernachlässigen - , aber ich habe einfach das Gefühl, dass diese Form des Sonntagszopfs sich überlebt hat, dass etwas Neues her muss. Eine eigene Homepage harrt der Bearbeitung, und die Einzelteile dazu könnten was ganz Spannendes werden, von dem auch Ihr wieder profitieren könnt. Daher bin jetzt ich mal dran mit der berühmt-berüchtigten Blog-Auszeit!
Mal sehen, was beim Brüten herauskommt
Herzlich
Eure
Dodo
Guten Abend
Schon wieder war hier zum Frühstück kein Zopf zu finden. Irgendwie klappt das im 2010 noch nicht so ganz. Vielleicht muss da mal ein neues Format her. Jedenfalls kommt mir nichts in den Sinn und ist mir auch nicht danach, einfach was zu schreiben, bloss damit was geschrieben ist. Überhaupt komme ich zu nichts mehr und habe doch die ganze Zeit das Gefühl, zu strampeln um vorwärts zu kommen; gleichzeitig staune ich immer wieder, wo die Zeit geblieben ist. Ist das normal?
Ich wünsche euch eine schöne Woche
Dodo
Guten Abend allesamt!
Nachdem mich Ika daran erinnern musste, dass Sonntag war, will ich doch endlich auch in diesem Jahr mal was von mir lesen lassen.
Nun ja, was gibt es zu berichten? Wir sind gut rübergerutscht, alles war irgendwie anders, kein Schnee an Weihnachten, kein Weihnachtsfest an Heiligabend, auch nicht am 25., weil nie alle gleichzeitig frei waren für die gemeinsame Feier - und die Kinder weg, bei ihrem Papa und dann sonstwo. Auch keine Lust Ski zu fahren, da ja noch nicht einmal Weihnachten gewesen war. Nichts wie sonst.
Und dann das: Ein Anruf, Weihnachten finde bei meiner Schwester nicht statt! In der Nacht auf den 26. brannte ihr Schrank aus, in den mein Neffe eine Kerze zurückgelegt hatte, die nicht absolut ganz ausgelöscht gewesen war. Das ganze Haus war von Rauch erfüllt und einiges angekohlt, alle Pflanzen erstickt, nur - oh Tannenbaum, wie grün waren seine Blätter noch… Es hätte ganz tüchtig schief gehen können.
Also standen wir vor der Entscheidung: Absagen, verschieben oder Orstwechsel. Wir wählten letzteres und bestimmten das Haus unserer Eltern zum neuen Treffpunkt. Platz gibt’s da genug, nur die Arbeit können die beiden nicht mehr auf sich nehmen. Also organisierte ich neues Essen für 14 Personen - am 26.! - und mein Bruder schlug in seinem Wäldchen einen frischen Baum. Als ich mit meiner Tochter ankam, stand er schon. Wir kochten und dekorierten und freuten uns, dass tatsächlich auch unsere Schwester und ihr Sohn kamen - ohne Geschenke und leicht geräuchert, in geliehenen Kleidern, aber wohlauf und sogar mit ordentlich Galgenhumor ausgestattet. Irgendwie war es trotz allem - oder gerade deswegen - ein wunderschönes Fest.
Inzwischen hat das neue Jahr begonnen, alles läuft bereits wieder in ordentlichen Bahnen und wir strampeln für eine neuorganisierte Zukunft mit weniger Unterricht und hoffentlich irgendwelchen andern Einkünften. Timmy geniesst ohne es zu wissen seine letzten Tage als vollwertiger Rüde und inzwischen liegt so richtig viel Schnee, so dass mein kleiner Holzofen zum Zug kommt wie noch nie. Nächste Woche muss ich - mit der Klasse - auf die Ski stehen und dann ist hoffentlich wieder alles im Lot. Na ja, oder wenigstens so, dass alle irgendwie zufrieden sind.
Reicht das als erste Zusammenfassung?
Herzliche Grüsse an alle diesbezüglich zu kurz Gekommenen. Schon bald ist ja wieder Sonntag…
Dodo
Zeige allen, die du lieb hast, ganz doll, dass du sie lieb hast!
FROHES FEST!