Hamburg: Maklerkosten belasten vor allem Familien mit Kindern
© Kzenon - Fotolia.com

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Die Hamburger Grünen wollen im Hinblick auf die aktuelle Wohnungssituation in der Stadt die Provision für Immobilienmakler neu regeln. Damit wäre vor allem jenen Familien mit Kindern ein wenig geholfen, die Angesichts der herrschenden Wohnungsknappheit und der teilweise untragbar hohen Mieten, kaum in der Lage sind, ein entsprechendes Heim zu finden. Die Regelung, dass Mieter die Maklercourtage meist allein zahlen  müssen, sei eine Zumutung und deshalb will man mit einer Bundesratsinitiative das Gesetz für Provisionen so ändern, dass zukünftig die Vermieter zur Kasse gebeten werden.

Familien mit einem oder mehreren Kindern, fällt es ohnehin oft schwer, eine passende Wohnung zu finden und dementsprechend auch zu finanzieren, so soll zumindest diese finanzielle Last dadurch gemildert werden, indem zukünftig nach Bestellerprinzip vorgegangen wird. Wer also als Vermieter einen Makler beauftragt, muss dessen Hornorar auch zahlen. Doch im Rahmen dessen sollen nicht nur die bundesweit geltenden Gesetze zur Wohnungsvermittlung überarbeitet, sondern auch der Maklerberuf selbst festgesetzten Ausbildungs- und Qualitätsvorgaben unterworfen werden.

Weiterführende Tipps zum Thema Umzug, günstige Mieten und Heizkosten für Familien findet man auch bei Hausmieten.com. Bis zu den gewünschten Veränderungen jedoch, heißt es für wohnungssuchende Familien aus Hamburg und Umgebung weiterhin, sich auf einem der am stärksten umkämpften Wohnungsmärkte des Landes zurecht zu finden. Unter den rund 40 000 Wohnungen der Hansestadt, werden die wenigen freien zumeist von Maklern vermittelt, die eine Courtage von bis zu zwei Nettokaltmieten plus Umsatzsteuer verlangen. Ein Kostenpunkt, der das Budget der meisten Familen übersteigt, wenn diese sich vor allem für das Wohl der Kinder vergrößern wollen. Der Kreislauf aus steigenden Mieten und damit steigenden Maklercourtagen, lässt viele verzweifeln.

Die Tatsache, dass es sich hierbei um kein geschütztes Berufsbild handelt, macht die Suche nicht einfacher und treibt die ohnehin ausufernden Kosten noch weiter in die Höhe. Dagegen will man nun vorgehen und Wohnungssuchenden unter die Arme greifen.


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