Gemeinschaftsschulen im Fokus
© lightpoet - Fotolia.com

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Das deutsche Bildungssystem wird immer wieder kritisiert. Auf der einen Seite sehen die Kritiker, dass es in Deutschland immer noch kein einheitliches Bildungssystem gibt, was alle Schülerinnen und Schüler auf den gleichen Stand bringen soll und vor allem Umzüge zwischen den Bundesländern erleichtern könnte und zum anderen sehen sie den Leistungsstand als sehr zweifelhaft an, weil dieser oft große Diskrepanzen selbst zwischen benachbarten Bundesländern aufweist.

Demnach würde es vor allem im Süden des Landes, also in Bayern und Baden-Württemberg, viel bessere Chancen bei der Bildungsvermittlung geben. Unzählige Umfragen und Studien belegen diese Theorie. Nun plant Baden-Württemberg die Einführung einer sogenannten Gemeinschaftsschule. Dies würde bedeuten, dass Schüler egal ob sie mit einer Haupt-, Werkrealschule-, Realschul- und Gymnasiumempfehlung kommen, zusammen lernen und unterschiedliche Aufgaben entsprechend ihres Leistungsniveaus bekommen. Auf diesen Gemeinschaftsschulen können sie den Abschluss erreichen, den sie wollen. Davon erhoffen sich Befürwörter dieser neuen Schule bessere Abschlüsse, weil die besseren so zusagen die etwas schlechteren mitziehen könnten.

Darüber möchte nun der Ministerrat in Baden-Württemberg entscheiden und bekannt geben, welche Schulen im neuen Schuljahr den Namen der Gesmeinschaftsschule tragen können. In diesen neuen Formen der schulischen Ausbildung soll es zu kleineren Lerngruppen zwischen den Schülern kommen. Kritiker allerdings halten die Lehrer dafür für nicht ausgebildet genug. Denn diese müssten ein hervorragendes pädagogisches Profil haben, damit sie die neuen Aufgaben und die unterschiedlichen Schüler mit ihren unterschiedlichen Bildungsniveaus zusammenführen können. Darüber hinaus hat die CDU Angst, dass die grün-rote Landesregierung die Standards für das Gymnasium vernachlässigen will.


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