
Taschengeld, Quelle: helge thomas/Flickr.com
Ein in vielen Familien mit Sicherheit heikles Thema dürfte das des Taschengeldes sein. So stellt sich oft die Frage ab wann man seinem Kind Taschengeld geben sollte und wie hoch dies sein darf. Dabei gilt natürlich erst einmal, dass es dabei keine Gesetze gibt und jede Familie das für sich individuell entscheiden darf und vor allem auch sollte. So kann man nicht fest sagen, dass ein Kind mit 10 Jahren 20 Euro im Monat bekommen sollte. Dies wäre für Familien mit geringem Einkommen bzw. Hartz IV Empfängern ein viel zu hoher Betrag und würde nicht in Relation zum restlichen Familieneinkommen stehen. Trotzdem gibt zum Beispiel vom Kinderschutzbund Empfehlungen wie hoch das Taschengeld ungefähr sein sollte, woran man sich zumindest orientieren kann.
So wird erst einmal deutlich, dass sie empfehlen Kindern mit 6 Jahren Taschengeld auszuhändigen. Das ist meistens das Alter in dem Kinder zur Schule kommen und so langsam ein Gefühl für Geld entwickeln sollten. Dabei wird empfohlen bis zum 9. Lebensalter das Geld wöchentlich auszuzahlen, damit die Kinder häufiger neues Geld bekommen und nicht nach nur zwei Tagen vielleicht einen Monat lang ohne Geld dastehen. Man sollte dabei mit 2 Euro wöchentlich anfangen und sich dann im Laufe der vier Jahre auf 4 Euro steigern. Ab dem 10 Lebensjahr sollte man dann ruhig monatlich Taschengeld geben, wobei dies so um die 15 Euro betragen kann. Dies sollte sich dann alle zwei Jahre um 5 Euro steigern. Sodass am Ende mit 17 Jahren ungefähr 50 Euro pro Monat ausgezahlt wird.
Wichtig ist dabei, dass man sich dann beim Kind nicht einmischt. Mit dem Geld sollte es sich kaufen dürfen was es möchte, auch wenn es vielleicht nicht nützlich ist. So muss es selbst die Erfahrungen machen wie schnell Geld weg ist und wofür es wirklich welches benötigt.


