Über den Autor

Müed bini
müed vom Räge
müed vom immer wider
liebi Sache säge

Müed bini
wett i ds Bett
wett mit dir go schmuuse
u när eifach pfuuse

Müed bini
i ma nümm
chum mir gö doch eifach
zämen ab i d Schwümm.

6 Antworten to “Müed”

  1. Das hört sich nach einer guten Nacht vergangene Nacht an! Ääh, was heisst eigentlich “pfuuse”?

    xamantao

  2. Oje :-D
    Rolf hat dem Gedicht nicht die selbe Bedeutung entnommen wie du …
    Und ich war auch wirklich sehr müde. ;-) “pfuuse” heisst schlicht und ergreifend schlafen (von Pausbacken oder so).
    Ab und zu muss ich einfach so was hier reinsetzen, damit ihr nicht das Gefühl habt, wenn wir Schweizer sprechen, sei das schon Schweizerdeutsch :-)
    Herzliche Grüsse
    Dodo

    Dodo

  3. Also mir schlägt`s bei dem Wort “Schwümm” den Schalter raus … ?!
    *hihi* und es wundert mich eher, dass Schweizer auch Hochdeutsch können *breit grins*
    Erinnere mich vor Jahrhunderten mit einem Exfreund aus und in Basel mal nach dem Weg gefrag zu haben … Und der Ex fängt an zu Lachen. Ich frag ihn: “Ex, was lachst du?” und er antwortet: “Hä! Än Schwietzer dä vasuecht hochdütsch z`schwätze hört si eifachd gäggi a!”

    FräuleinDrache

  4. Ach ja… und umgekehrt erst! Aber das verkneift sich mein schweizerdeutsch-ledigeprüfter Rolf zum Glück ;-) Darum spreche ich dummerweise fast nur “Hauchdeutsch” zu Hause.
    Wir sind ja tagtäglich von dieser Sprache unserer lieben Nachbarn eingelullt… am Fernsehen, in der Zeitung, im Spital und im Wirtshaus… Darum pflege ich doch ab und zu meine Wurzeln, damit sie nicht ganz vergessen, wie sie spriessen müssen - wie d Schwümm, äbe, die Pilze.

    Grüessli nach Bayern ;-)
    Na, is n des ned ghupft wia gsprungn?
    Dodo

    Dodo

  5. *kicher*
    ja, is gut, wah?!
    Ich muss dazu sagen, ich bin auch nur zwangsbayowarisiert worden und nicht hier gebohren. Und wenn ich entscheiden müsste, ob ich meinen Ohren Bayerisch oder Schweizerisch antun würde, dann fällt die Wahl ohne zu überlegen auf`s Schweizerische. Und das meine ich ernst! Erinnere mich gerade übrigens an eine lustige Situation, die bereits ebenfalls gefühlte Jahrhunderte her ist und sich nähe Worms zugetragen hat. Wir trafen uns mit Freunden bei Freunden, darunter auch ein Schweizer. Wir kamen im Laufe des Abends auf die “Kinderseife” zu sprechen, die sich auf der Gästetoilette des Herren des Hauses befand und darauf, dass sie sehr lecker nach Apfel duften würde. Zu noch späterer Stunde kam der Schweizer irgendwann von der Schüssel zurück und sagt: Diä Seifi schmöckcht jo wirklich nach Apfel!” Darauf die völlig entsetzte Gegenfrage der Hausdame: “Wie? Schmeckt?! Du sollst dran riechen und sie nicht fressen!”

    FräuleinDrache

  6. Ja, das schmecken-riechen-Problem ist ein bekanntes Spielchen. Da gibt’s noch mehr: rennen-laufen, wischen-kehren, stossen-drücken… Wir finden fast täglich gleiche Wörter mit unterschiedlicher Bedeutung in unserer Deutsch-Schweizerischen Beziehung. Aber was heisst denn Schweizerisch? Das Gleiche gilt ja schon innerhalb unseres kleinen Landes. Ein Früchtekuchen besispielsweise heisst je nach Region Chueche, Wähe, Wäje, Flade oder Dünne… Es lebe die Sprachvielfalt!

    Dodo

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