Viel Ärger um das Betreuungsgeld
© N-Media-Images - Fotolia.com

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In Deutschland wird zur Zeit heiß über das Betreuungsgeld diskutiert, das von Kritikern zum Teil als “Herdprämie” geschmäht wird. Die Koalition aus CDU/CSU und FDP hat die Unterstützung für Familien mit Kindern im Alter von ein bis drei Jahren geplant, die Opposition aus SPD und Grünen steht dem skeptisch gegenüber. Doch auch in den eigenen Reihen bei CDU und CSU herrscht keine Einheit. Horst Seehofer, Chef der CSU und bayerischer Ministerpräsident, nannte die Einführung des Betreuungsgeldes eine “Herzensanliegen”.

Das Betreuungsgeld soll Eltern, die auf einen staatlichen Krippenplatz verzichten, finanziell eine Stütze sein: 100 Euro für 1-jährige Kinder, für 2- und 3-jährige 150 Euro. Dabei muss keines der Elternteile zu Hause bleiben. Deshalb ist der Begriff “Herdprämie” nicht treffend. Sorge besteht jedoch, dass “bildungsfremde” Eltern ihren Kindern die Chance auf frühkindliche Bildung nehmen, weil sie das Betreuungsgeld als Sozialleistung beziehen wollen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) äußerten sich besorgt. Als “Rückschritt” wurde das Betreuungsgeld betitelt, es gefährde die Ziele der Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Familienpolitik. Frank-Walter Steinmeier spricht von einem “bildungspolitisch katastrophal falschen Betreuungsgeld”.

Bundeskanzlerin Merkel kritisierte, dass Eltern unter einen Generalverdacht gestellt werden würden. Der Ausbau von Krippenplätzen gehöre genauso zur Familienpolitik der CDU wie das Betreuungsgeld. Beides garantiere die Wahlfreiheit der Eltern. Beim Ausbau der Krippen habe man schon große Fortschritte erzielt.
Merkel hat sich aber auch auf unabhängige Experten berufen. Demnach würden Eltern von 60 Prozent der Kinder unter drei Jahren keine staatlich geförderte Betreuung in Anspruch nehmen. Für genau diese Eltern will sie das Betreuungsgeld einführen.

 




Die richtigen Kinderschuhe kaufen
Schuhe © Vaidas Bucys - Fotolia.com

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Schuhe dürfen nicht nur toll aussehen und perfekt zum Kleid oder Anzug passen. Sie müssen vor allem gut sitzen und in der richtigen Größe sein. Vor allem für Kinderfüße ist es besonders wichtig, dass das Schuhwerk optimal sitzt und auf keinen Fall zu klein ist. Untersuchungen zeigen, dass Kinderschuhe zu oft zu klein sind und das bis zu drei Nummern. Auch der neue „Trend“ bei Mädchen – vor allem durch Promi-Mütter initiiert – schon mit sehr jungen Jahren auf sogenannte „High Heels“ zu laufen, schadet der Gesundheit und Entwicklung der Kleinen erheblich.

Jungen und Mädchen sollten besser in bequemen Turnschuhen laufen. Modische Sneakers gibt es von vielen Markenherstellern natürlich auch in Kindergrößen. Doch auch hier gilt: Mangelhafte Verarbeitung, etwa bei den Nähten, können Kinderfüßen schnell schaden. Der Fuß besteht aus vielen kleinen Knochen, Muskeln, Knorpel, Sehen und Bändern. Die Kinderknochen im Fuß nehmen, nehmen einen geringeren Platz als bei Erwachsenen ein. Auch der Knorpel ist weich und biegsam. Kinderfüße verformen sich deshalb sehr gut und passen praktisch in jeden Schuh, auch in viel zu Kleine. Wo Erwachsene Schmerzen bekommen, merken Kindern kaum etwas, da die Nerven im Fuß noch nicht so funktionsfähig und entwickelt sind. Erst nach dem 16. Lebensjahr ist die Entwicklung der kindlichen Füße annährend abgeschlossen, die wichtigsten Strukturen voll entwickelt. Bis dahin können sich Kinderfüße schon längst fehlentwickelt haben, was zu Gelenkschmerzen, Muskelverkürzungen und Durchblutungsstörungen führen kann. Durch eine Fehlstellung der Füße kann zudem der gesamte Bewegungsapparat negativ beeinflusst werden: Rückenschmerzen, Knie- und Hüftgelenkbeschwerden können die Folge sein und sich erst im Erwachsenbereich zeigen.

Daher sollte man bei Kleinkindern solange, und sooft es geht, auf Schuhe verzichten und sie barfuß laufen lassen. Beim Schuhkauf sollte man dann darauf achten, dass das Material beweglich, weich und atmungsaktiv ist. Ein flache Sohle ist unabdingbar. Zudem sollte die Länge mindestens 12 Millimeter länger als die längste Zehe sein und bei Breite und Höhe Platz gelassen werden.




Kindergarten-Plätze immer noch rar
© matka_Wariatka - Fotolia.com

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Quer durch Deutschland fehlen Krippenplätze. Oftmals kommt es zu Komplikationen zwischen der Betreuung des eigenen Nachwuchs und einem Job: Viele Alleinerziehende müssen am Ende ihren Job aufgeben und von Hartz IV leben, um sich selbst um ihre Kinder zu kümmern. Noch dazu zeigen Studien, dass gerade Kinder aus bildungsarmen und ausländischen Familien erheblich bessere Chancen haben, wenn sie so früh wie möglich mit offiziellen Bildungsinstitutionen in Kontakt kommen.

Doch der Bewusstseinswandel lässt auf sich warten. Viele Eltern können sich nach wie vor nicht vorstellen, ihre eigenen Kinder in einem noch so jungen Alter fremden Erziehern zu überlassen. Viele willigen nur ein, weil sie selbst um ihren Job fürchten. Lange Elternauszeiten sind nicht gerne gesehen.

Psychologen raten jedem Elternteil, sorgfältig zu entscheiden, ob und wann eine Krippe für den eigenen Nachwuchs in Frage kommt. Die Entscheidung sollte dabei nicht von wirtschaftlichen Interessen geprägt sein, es geht rein darum, dem Kind nachzuspüren. Ansonsten fühlt man sich am Ende als Rabenmutter oder -Vater, wenn man jeden Abend das eigene Kind aus der Krippe holt.

In der Tat ist es bis heute nicht eindeutig erforscht, wie sich eine frühe Trennung von Mutter und Kind, wie sie etwa bei einer Krippe passiert, auf die Entwicklung des Kindes auswirkt. Manche Psychologen reden von positiven Folgen wie eine gesteigerten Durchsetzungsfähigkeit, mehr Selbstständigkeit und einer besseren Kontrolle der eigenen Gefühle. Andere Psychologen reden von negativen Folgen wie vermehrtem Stress, Beziehungsunfähigkeit und emotionaler Fehlentwicklung. Die Folgen von emotionalen Verletzungen im Kindesalter können sich auch erst sehr viel später zeigen: Auch Depressionen im Erwachsenenalter können auf frühkindliche Verlusterfahrungen zurückgehen. Einen Zusammenhang zwischen Krippenkindern und Depressionen lässt sich aber nicht herleiten.

Umso wichtiger ist es auch, qualifiziertes Personal in den Krippen einzusetzen. Und diese unterschiedlich zu gestalten, damit sich die Krippe nach dem Kind richtet und sich nicht umgekehrt das Kind an der Krippe orientieren muss.




Die Kinder aus der Babyklappe

Baby © Gabees - Fotolia.com

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Seit 1999 gibt es in Deutschland die Möglichkeit, ein Neugeborenes in eine der sogenannten Babyklappen zu lagen oder in einem Krankenhaus anonym zu gebären. In diesen 13 Jahren haben rund 1000 Frauen davon Gebrauch gemacht, aus den unterschiedlichsten Gründen. Die Verzweiflung, die die Frauen zu diesem Schritt treibt, muss groß sein, schließlich nehmen sie in Kauf, das eigene Kind nie wieder zu sehen. Und auch viele der Kinder, die auf diesem Weg auf die Welt gekommen sind, müssen ihr Leben lang mit dem Unwissen über ihre eigene Herkunft leben.

Eine Initiatorin der bayerisches Schwangerschaftskonfliktprogrammes ‘Moses’ fordert nun, dass Abhilfe geschaffen wird. Es müssen ihrer Ansicht nach vom Staat Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die Mütter davon abhalten, diesen Schritt zu gehen. Familienministerin Kristina Schröder von der CDU scheint ihre Worte erhört zu haben. Sie kündigte nämlich unlängst an, noch in diesem Jahr mehr Möglichkeiten für eine sogenannte vertrauliche  Geburt zu schaffen. Babyklappen sowie anonyme Geburten befänden sich in einer rechtlichen Grauzone, ließ Schröfer verlauten, und kündigte an, Frauen für die vertrauliche Geburt gewinnen zu wollen, um ihnen gleichzeitig weritergehende Hilfestellungen anzubieten. Der geplante Gesetzesenturf sieht vor, die Daten künftig für zehn Jahre unter Verschluß zu halten, dann aber den Kindern die Möglichkeit zu bieten, ihre Daten zu erfahren. Damit sollen die Kinder die Chance erhalten, ein normales Leben führen zu können. Sie haben ein Recht darauf, ihre Herkunft und die Geschichte ihrer Eltern zu erfahren. Außerdem gibt es einen positiven Nebeneffekt: Rund 80 Prozent der Frauen, die sich für eine anonyme Geburt entscheiden, können sich doch nicht von ihrem Kind trennen.

Kritk an dem Gesetzesentwurf gibt es jedoch auch. So gibt es durchaus Fälle, bei denen den Müttern die Anonymität gewährlleistet werden muss, zum Beispiel aus religiösen oder politischen Gründen.




Kindgerecht Reisen: New York
New York © Beboy - Fotolia.com

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New York ist ein Erlebnis. Dass dies nicht nur auf die Erwachsenen zutrifft, sondern auch Kinder ihr Vergnügen in New York haben werden, wird viele erstaunen. Gerade Kinder erleben diese Megastadt als noch viel sensationeller als Erwachsene.

Zudem gibt es unzählige kindsgerechte Attraktionen die diese Stadt zu bieten hat. Das Angebot reicht über Museen mit Dinosaurierausstellungen, bis hin zu mehrern Zoos und Spielzeugläden oder einfach einem gigantischen Zirkus. Dabei ist New York laut Kriminalitätsstatistik des F.B.I. die sicherste Stadt der USA. Hält man sich also aus der Bronx fern, so wird einem nichts passieren. Auch das öffentliche Verkehrsnetz lädt dazu ein, die Stadt zu erkunden. Gerade mit Kindern ist es etwas schwierig zu lange Strecken zu Fuß zu bestreiten.

Sogar der Broadway ist für Kinder interessant. Nicht nur, dass dort viele Restaurants den Kleinen Burger und Pommes Frites oder echte amerikanische Pizza servieren, sondern sogar ein Theater, das New Victory Theater, ist dort gelegen, so dass einem authentischen Urlaub in New York nichts im Wege steht. Von New York ist es jedoch auch nach Philadelphia nicht weit. Die geschichtsträchtige, ehemalige US-Hauptstadt könnte dabei einen interessanten und besonders entspannten Kontrastpunkt für die Familienreise darstellen. Infos zu Hotels in Philadelphia finden sich bei den diversen Hotelbuchungsplattformen im Internet oder direkt bei den Tourismusbüros der Region. Wer dann noch etwas Zeit hat, sollte auch unbedingt einmal an den Antlantik fahren. Hier weht ein ordentlicher Wind, so dass es sich anbietet sich den Drachsteigern anzuschliessen, um die Reise entspannt abzurunden.




Kindergarten-Konzepte
© matka_Wariatka - Fotolia.com

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Bei der Frage, welches der vielen verschiedenen pädagogischen Kindergartenkonzepte, das richtige für Kinder ist, scheiden sich die Geister. Sicherlich sind die Antworten auf diese Fragen ebenso vielfältig wie das Angebot an Konzepten und die mannigfaltigen Begabungen und Eigenschaften eines jeden Kindes. 

Sicherlich liegt es zunächst nahe ein Kind im Städtischen oder Gemeindekindergarten unterbringen zu wollen. Diese Einrichtungen des öffentlichen Rechts geben sich ihr pädagogisches Konzept meist selbst und so sollten sie von Eltern immer genau unter die Lupe genommen werden. Um den Neuerungen auf dem Gebiet der Pädagogik gerecht zu werden, versuchen auch die öffentlichen Kindergärten Reformen wie Freispiel, altersgemischte Gruppen und ähnliches im jeweiligen Kindergarten umzusetzen. Bei dieser Kindergartenform ist die Partizipation der Eltern allerdings sehr gering und beschränkt sich auf die Wahl des Elternbeirats, oder der Teilnahme an Elternabenden. 

Bei kirchlichen Trägern ist es nicht zwangsläufig nötig, dass Eltern oder Kindern Gemeindemitglieder sind, der meist christliche Inhalt pädagogischer Konzepte ist hier allerdings im Vordergrund. Gemeinsame Bibelstunden sind hier ebenso an der Tagesordnung wie der Besuch von Gottesdiensten und das morgendliche Gebet. 

Ein alternativer pädagogischer Ansatz wurde von der italienischen Pädagogin Maria Montessori (1870-1952) begründet. Die sogenannte Montessori-Pädagogik beschäftigt sich mit der Frage, wie die Selbstständigkeit des Kindes am besten gefordert werden kann. Erreicht wird dies durch Spielmaterial, welches an den kindlichen Forschungsdrang appeliert, Stillzeiten und gemeinsame Mahlzeiten, die Sozialkompetenz lehren sollen, sowie eine observierende Distanz der Kinderbetreueer, die eigenständiges Lernen fördern soll. Der Begriff “Montessori-Kindergarten” ist rechtlich geschützt und ErzieherInnen müssen eine spezielle Ausbildung absolvieren, um ihre Tätigkeit ausüben zu dürfen. Die Gruppengröße dieser Kindergärten ist meist niedriger als in staatlichen, oder kirchlichen Einrichtungen. Dies kann eventuell schüchternen, oder in der Entwicklung gehinderten Kindern zu Gute kommen.




Gemeinschaftsschulen im Fokus
© lightpoet - Fotolia.com

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Das deutsche Bildungssystem wird immer wieder kritisiert. Auf der einen Seite sehen die Kritiker, dass es in Deutschland immer noch kein einheitliches Bildungssystem gibt, was alle Schülerinnen und Schüler auf den gleichen Stand bringen soll und vor allem Umzüge zwischen den Bundesländern erleichtern könnte und zum anderen sehen sie den Leistungsstand als sehr zweifelhaft an, weil dieser oft große Diskrepanzen selbst zwischen benachbarten Bundesländern aufweist.

Demnach würde es vor allem im Süden des Landes, also in Bayern und Baden-Württemberg, viel bessere Chancen bei der Bildungsvermittlung geben. Unzählige Umfragen und Studien belegen diese Theorie. Nun plant Baden-Württemberg die Einführung einer sogenannten Gemeinschaftsschule. Dies würde bedeuten, dass Schüler egal ob sie mit einer Haupt-, Werkrealschule-, Realschul- und Gymnasiumempfehlung kommen, zusammen lernen und unterschiedliche Aufgaben entsprechend ihres Leistungsniveaus bekommen. Auf diesen Gemeinschaftsschulen können sie den Abschluss erreichen, den sie wollen. Davon erhoffen sich Befürwörter dieser neuen Schule bessere Abschlüsse, weil die besseren so zusagen die etwas schlechteren mitziehen könnten.

Darüber möchte nun der Ministerrat in Baden-Württemberg entscheiden und bekannt geben, welche Schulen im neuen Schuljahr den Namen der Gesmeinschaftsschule tragen können. In diesen neuen Formen der schulischen Ausbildung soll es zu kleineren Lerngruppen zwischen den Schülern kommen. Kritiker allerdings halten die Lehrer dafür für nicht ausgebildet genug. Denn diese müssten ein hervorragendes pädagogisches Profil haben, damit sie die neuen Aufgaben und die unterschiedlichen Schüler mit ihren unterschiedlichen Bildungsniveaus zusammenführen können. Darüber hinaus hat die CDU Angst, dass die grün-rote Landesregierung die Standards für das Gymnasium vernachlässigen will.




Studieren ohne Männer

An der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft gibt es einen Studiengang nur für Frauen. Seit 2009 gibt es dieses spezielle “Informatik und Wirtschaft”, um Frauen die Angst vor der Männerdomäne Informatik zu nehmen. Bisher konnten sich nämlich nicht sehr viele Frauen für diesen Fachbereich begeistern und das liegt teils daran, dass viele ihr Interesse an dem Thema im Vergleich zu Männern erst spät entdecken und dann denken, dass sie den Wissensunterschied nicht mehr aufholen können. In der Schulzeit ist der Informatik-Unterricht größtenteils mit männlichen Kursteilnehmern besetzt, doch beim Studium fängt man sowieso bei Null an. Viele Frauen haben dennoch Angst, sich vor männlichen Kommilitonen zu blamieren oder den Unterricht aufzuhalten. 
Juliane Siegeris, Sprecherin und Professorin vermutet ebenfalls, dass nicht geringes Interesse, sondern mangelndes Selbstbewusstsein der Grund ist, warum eher Männer Informatik studieren. Dabei seien große Firmen an den Absolventinnen der HTW sehr interessiert. Nicht zuletzt, weil in Deutschland sowieso ein großer Mangel an Fachkräften in dieser Branche herrscht.
Die Vorstellung eines reinen Frauenstudiengangs ist für Manchen wahrscheinlich zweifelhaft, aber die 19-jährige Ilka Ohms, die vor ein paar Wochen mit dem Studium hier begonnen hat, sagt: “Ein paar Bedenken hatte ich ehrlich gesagt auch, aber nichts davon hat sich bisher bestätigt.” Natürlich gibt es auch genügend Skeptiker. Allerdings sind sowohl die Inhalte, als auch die Dozenten die gleichen. Einen Unterschied gibt es jedoch: Die Studentinnen nehmen an speziellen verpflichtenden Karriereseminaren teil, die unter anderem dazu dienen, sich in der “Männerwelt” durchzusetzten. Daneben gibt es Veranstaltungen zu den Themen Karrieremanagement und Vetragsverhandlungen. 




Hamburg: Maklerkosten belasten vor allem Familien mit Kindern
© Kzenon - Fotolia.com

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Die Hamburger Grünen wollen im Hinblick auf die aktuelle Wohnungssituation in der Stadt die Provision für Immobilienmakler neu regeln. Damit wäre vor allem jenen Familien mit Kindern ein wenig geholfen, die Angesichts der herrschenden Wohnungsknappheit und der teilweise untragbar hohen Mieten, kaum in der Lage sind, ein entsprechendes Heim zu finden. Die Regelung, dass Mieter die Maklercourtage meist allein zahlen  müssen, sei eine Zumutung und deshalb will man mit einer Bundesratsinitiative das Gesetz für Provisionen so ändern, dass zukünftig die Vermieter zur Kasse gebeten werden.

Familien mit einem oder mehreren Kindern, fällt es ohnehin oft schwer, eine passende Wohnung zu finden und dementsprechend auch zu finanzieren, so soll zumindest diese finanzielle Last dadurch gemildert werden, indem zukünftig nach Bestellerprinzip vorgegangen wird. Wer also als Vermieter einen Makler beauftragt, muss dessen Hornorar auch zahlen. Doch im Rahmen dessen sollen nicht nur die bundesweit geltenden Gesetze zur Wohnungsvermittlung überarbeitet, sondern auch der Maklerberuf selbst festgesetzten Ausbildungs- und Qualitätsvorgaben unterworfen werden.

Weiterführende Tipps zum Thema Umzug, günstige Mieten und Heizkosten für Familien findet man auch bei Hausmieten.com. Bis zu den gewünschten Veränderungen jedoch, heißt es für wohnungssuchende Familien aus Hamburg und Umgebung weiterhin, sich auf einem der am stärksten umkämpften Wohnungsmärkte des Landes zurecht zu finden. Unter den rund 40 000 Wohnungen der Hansestadt, werden die wenigen freien zumeist von Maklern vermittelt, die eine Courtage von bis zu zwei Nettokaltmieten plus Umsatzsteuer verlangen. Ein Kostenpunkt, der das Budget der meisten Familen übersteigt, wenn diese sich vor allem für das Wohl der Kinder vergrößern wollen. Der Kreislauf aus steigenden Mieten und damit steigenden Maklercourtagen, lässt viele verzweifeln.

Die Tatsache, dass es sich hierbei um kein geschütztes Berufsbild handelt, macht die Suche nicht einfacher und treibt die ohnehin ausufernden Kosten noch weiter in die Höhe. Dagegen will man nun vorgehen und Wohnungssuchenden unter die Arme greifen.




Streit ums Betreuungsgeld

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder möchte am Betreuungsgeld sparen. Die Diskussion um das Betreuungsgeld entwickelt sich zu einem Dauerthema und gleichzeitig zu einem Desaster. Während Frau Schröder zu Beginn gänzlich gegen das Betreuungsgeld war, ist sie nun damit einverstanden. Doch ihr bleibt auch nichts anderes übrig, als dem zuzustimmen, da das Betreuungsgeld schon im Koalitionsvertrag steht. Verändern möchte sie aber die Zeit, in der das Geld geleistet werden soll. Anstatt der versprochenen zwei Jahre, möchte Frau Schröder das Trostgeld nur ein Jahr an die Eltern zahlen. Während die CDU dem nicht zustimmen möchte, ist es für die FDP noch nicht genug. Die FDP hatte nämlich nur widerwillig das Betreuungsgeld angenommen.

Doch so langsam müsste sich die Regierung einig werden, denn sonst passiert wieder einmal nichts. Oder ist das eigentlich das Vorhaben? Die Zeit abwarten, bis es nicht mehr möglich ist, in dieser Legislaturperiode etwas zu ändern? Das geht womöglich nicht, denn ab dem August 2013 haben Eltern ein Anrecht auf einen Krippenplatz und bis dahin sollte die Sache mit dem Betreuungsgeld auch geklärt sein.

Geplant waren 150 Euro für die Eltern, die anstatt arbeiten gehen, zu Hause bleiben, um sich um das Kind zu kümmern, anstatt es in die Krippe zu schicken. Die Idee wurde von der CDU gefeiert, doch bereits kurz darauf sah man die Widersprüche, die mit dem Betreuungsgeld einhergingen. Trotzdem wäre nichts verändert worden, gäbe es die Schulden und somit die Bemühungen die Haushaltslage zu verbessern.

Das eigentliche Problem wird hier nicht genannt und zwar, dass es den Kindern und Eltern nicht wirklich hilft, wenn sie das Betreuungsgeld erhalten. Eltern bräuchten eher Hilfe bei der Unterbringung ihrer Kinder in Einrichtungen, damit sie den Anschluss an den Beruf nicht verpassen. Außerdem wäre es notwendig sich mit Kindern aus problembeladenen oder bildungsfernen Familien zu befassen. Diesen Kindern kann das Betreuungsgeld schaden, denn in den ersten Jahren ist es für die Entwicklung eines Kindes essentiell, dass es sowohl die Sprache lernt, als auch viele verschiedene Schritte in der Entwicklung macht. Wenn diese Kinder zu Hause bleiben, anstatt in die Krippe oder den Kindergarten zu gehen, werden die Chancen dieser Kinder immer geringer. Die Lösung hier wäre finanzielle Hilfe bei frühkindlicher Bildung und Erziehung und kein Betreuungsgeld für Eltern.